Abstimmungskampagne für die Demokratie-Initiative
Es geht los!
Wir haben ehrenamtlich schon sehr viel erreicht. Aber ohne Geld wird die Demokratie-Initiative in der breiten Öffentlichkeit kaum sichtbar. Unterstütze unsere Kampagne, damit wir unsere Demokratiebewegung in die ganze Schweiz hinaustragen können!
81
unterstützen dieses Crowdfunding bereits
Wo steht die Initiative?
- Unterschriften gesammelt
- Demokratie-Initiative eingereicht
- Debattiert
- Mobilisiert
- Lobbyiert
- Geschäftsstelle aufbauen, um die Abstimmungskampagne zu führen
12'000 CHF
Erstes Ziel: 50'000 CHF
24.00% finanziert
Bis zum: 11. Mai
01 / STIMMEN
“ ‘Willkomme bi eus’ – ist das, was mir gesagt wurde, nachdem ich eingebürgert wurde und nachdem ich 20 Jahre in derselben Gemeinde gelebt habe.”
— Rayan, Masterstudentin Psychologie, Kanton Aargau
02 / STIMMEN
“120 Abstimmungsvorlagen auf Bundesebene und 68 auf kantonaler Ebene sowie unzählige Wahlen, um die Legislativen und Exekutiven zu bestimmen. Das sind die Gelegenheiten, die ich verpasst habe, seit ich in die Schweiz gekommen bin und darauf gewartet habe, Bürger zu werden und an der Gestaltung der Regeln unseres gemeinsamen Landes teilnehmen zu können.”
— Carlo, Wirtschaftsprofessor, Kanton Tessin
03 / STIMMEN
„Ich habe mich noch nie so fest wie eine Ausländerin gefühlt wie beim Einbürgerungsgespräch.“
— Shasime, Jus-Studentin und Grossrätin, Kanton Bern
Die Diskrepanz
Diese Erfahrungen sind keine Einzelfälle
1’200’000
Personen erfüllen die formellen Einbürgerungskriterien, aber nur
40’000
Personen lassen sich jährlich einbürgern
DER WEG ZUR Einbürgerung IST SCHWIERIG
Teuer
Hohe Kosten schliessen viele Menschen von der Einbürgerung aus.
Lang
Das Verfahren dauert mehrere Jahre und kann sich wegen einem simplen Wohnsitzwechsel weiter verzögern.
bürokratisch
Die Erfüllung der Voraussetzungen muss mit Einbürgerungstests und unzähligen Dokumenten bewiesen werden.
Willkürlich
Enscheide können auf subjektiven und unklaren Kriterien beruhen.
uneinheitlich
Der Zugang zum Schweizer Pass unterscheidet sich von Gemeinde zu Gemeinde.
SCHIKANÖS
Selbst in der Schweiz Aufgewachsene müssen ihre Zugehörigkeit beweisen.
Dabei geht es nicht nur um politische Rechte.
- Es geht um Anerkennung.
- Um Zugehörigkeit.
- Um rechtliche Sicherheit.
- Um gleiche Rechte.
- Und um die Möglichkeit, die Politik mitzugestalten.
- Kurz: Um Demokratie
Anerkennung
Offiziell als volles und gleichberechtigtes Mitglied der Gesellschaft anerkannt zu werden – nicht nur im Alltag, sondern auch im Auge des Gesetzes und der Institutionen. Es bedeutet, gesehen, respektiert und als jemand behandelt zu werden, der wirklich dazugehört.
Zugehörigkeit
Sich an dem Ort, an dem man lebt, arbeitet und sein Leben aufbaut, wirklich zu Hause zu fühlen. Es geht darum, Teil der Gemeinschaft zu sein, nicht aussen zu stehen und nur zuzusehen, sondern zu wissen, dass man dazugehört und akzeptiert wird.
Rechtliche Sicherheit
Klarheit, Stabilität und rechtlicher Schutz. Es bedeutet, sich keine Sorgen um seinen Status, seine Rechte oder seine Zukunft machen zu müssen und das eigene Leben mit Zuversicht planen zu können.
Gleiche Rechte
Die gleichen Rechte, Schutzmaßnahmen und Chancen zu haben wie alle anderen. Keine Barrieren, kein Status zweiter Klasse, sondern faire und gleiche Behandlung in allen Lebensbereichen.
Teilnahme an der Politik
Eine echte Stimme bei den Entscheidungen zu haben, die das eigene tägliche Leben und die Zukunft prägen. Es bedeutet, wählen zu können, sich einzubringen und aktiv am demokratischen Prozess teilzunehmen.
Warum wir jetzt Geld brauchen
In einigen Monaten stimmt die Schweizer Stimmbevölkerung über die Demokratie-Initiative ab.
Eine nationale Abstimmungskampagne lässt sich nicht allein ehrenamtlich führen.
Wir brauchen eine kleine Geschäftsstelle, welche die Abstimmungskampagne und die unzähligen Stunden an Freiwilligenarbeit professionell koordiniert.
Konkret möchten wir mindestens zwei befristete Koordinationsstellen schaffen.
Sie sollen:
- lokale Komitees begleiten
- Medienarbeit koordinieren
- Veranstaltungen organisieren
- Freiwillige mobilisieren
“Ohne professionelle Koordination gibt es keine Sichtbarkeit. Ohne Sichtbarkeit gibt es keine Demokratie.”
Unsere Meilensteine des Crowdfundings bis zum 11. Mai
50’000 Franken ist unser Minimalziel, aber wir brauchen viel mehr! Jeder Beitrag bringt uns diesem Ziel näher – herzlichen Dank!
50K
Minimalziel
Startfinanzierung für eine Geschäftsstelle.
70k
Zwei Stellen
Absicherung beider Stellen für mehrere Monate.
90k
Stabile Koordination
Stabile und schweizweite Koordination der Kampagne bis in den Herbst.
100K+
Mehr ist mehr
Mit mehr Geld können wir mehr Sichtbarkeit schaffen und mehr Menschen für die Demokratie-Initiative mobilisieren. Und wer weiss, was dann möglich ist?
Ein Rückblick — und ein Ausblick
1971 erhielt die zweite Hälfte der Schweizer Bürger:innen (die Schweizer Frauen) endlich das Stimmrecht.
Damals galten die Befürworter:innen als zu radikal.
Heute gelten sie als Wegbereiter:innen.
Heute lebt mehr als ein Viertel der Bevölkerung ohne volle politische Rechte – und ohne die Sicherheit und Anerkennung, die mit dem Bürgerrecht verbunden sind.
Demokratie entwickelt sich Schritt für Schritt.
Wir sind bereit für den nächsten Schritt.
1971
Einführung des Frauenstimmrechts
2026
Endlich eine 4/4-Demokratie
Informationen über Aktion Vierviertel
Aktion Vierviertel ist gemeinnütziger Verein, dessen Ziel es ist, allen in der Schweiz wohnhaften Personen die Teilnahme am politischen und gesellschaftlichen Leben als vollwertige Bürgerinnen und Bürger zu ermöglichen. Die Bürgerbewegung ist überparteilich und konfessionslos. Aktion Vierviertel wurde 2020 gegründet und hat im November 2024 die Demokratie-Initiative erfolgreich eingereicht.